Drei Buchtipps im September

BUCHTIPP von PETRA

 

"Shakespeare-Schwestern" von Eleanor Brown

Insel Taschenbuch, 9,99 Euro

 

Ein Zufallsfund in meinem Laden, frei nach dem Motto, ich habe nichts

mehr zu lesen – aber was für eine Entdeckung. So soll Lesen sein!

 

Drei Schwestern (alle längst erwachsen) mit sehr unterschiedlichen

Lebenswegen, kommen wieder nach Hause. Vordergründig um der kranken Mutter

zu helfen, aber eigentlich sind alle drei ein Stück am Leben

gescheitert. Die anfängliche Freude der Wiedervereinigung währt

nicht lange, denn zu unterschiedlich sind die Lebensmodelle der

Frauen. Bald schon sind die Schwestern wieder in ihren alten Rollen

verhaftet. Wie heißt es so schön in dem Klappentext "Wir lieben uns. Wir

mögen uns nur nicht besonders". Eine wunderbare Geschichte über Schwesternliebe!



BUCHTIPP von SUSANN

 

"Tischsets für kleine Küchenkünstler" von Marion Deuchars

Knesebeck, 14,95 Euro

 

Wer hätte ihn nicht gerne, den kleinen Küchenkünstler? Auch wenn beim Durcharbeiten dieses Exemplares kein leckeres Gericht auf dem Tisch steht, so ist eines sicher: auf einem künstlerisch gestalteten Tischset kann serviert werden …

Die hinreißenden Tischsets aus Papier für kleine Küchenkünstler laden nicht nur ein zum Fertigmalen und Gestalten, sondern lassen viel Raum für Neues. Angefangen bei neuen Nudelsorten, die schon lange erfunden werden wollten bis hin zum Speiseplan für Außerirdische. Dank Marion Deuchars können Kinder 36x Kunst und Spaß verbinden und für Langeweile ist dann am Tisch kein Platz mehr frei.



BUCHTIPP von REBECCA

 

"Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte" von Romain Puertolas

S. Fischer-Verlag, 16,99 Euro

 

Wer den Fakir auf seiner unglaublichen Reise nicht begleiten möchte, der verpasst eine herrlich-komische Geschichte, die sich sicherlich einiger Klischees bedient.

Aya, ein indischer Fakir reist für zwei Tage nach Paris, um bei Ikea ein neues Nagelbett zu kaufen. Das Geld für Hin-und Rückflug haben die Bewohner seines Dorfes gesammelt, da sie das schier unerträgliche Gejammer über sein angebliches Rückenleiden nicht länger ertragen konnten. Um die übrigen Reisekosten zu decken, muss er sich auf seine hochstaplerischen Fähigkeiten und Taschenspielertricks verlassen. Da er erst am nächsten Tag zurückreisen wird, wählt er als kostenfreie Unterkunft die Ikea-Filiale und schlüpft zum Schutz vor Entdeckung in einen der Schränke und gibt damit den Startschuss zu der unglaublichen Reise, die durch unglaubliche Zufälle zu einer unglaublichen amüsanten Geschichte wird.